Hi, ich bin Simon. Ich lebe mit ADHS – und ich weiß wie es sich anfühlt, wenn der Kopf nicht das macht, was man von ihm verlangt. Die Struktur fehlt, die Gedanken rasen, und das Gefühl bleibt: da müsste doch mehr möglich sein.
„Die Diagnose war Erleichterung. Aber danach kam der eigentlich schwierige Teil: die Maske abzulegen und aufzuhören, mich anzupassen. Ich habe lange gebraucht, um mich selbst zu akzeptieren – und genau deshalb kann ich heute anderen dabei helfen.“
Hauptschulempfehlung. Kaufmannslehre. Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Diagnose mit 23 – und trotzdem noch Jahre, in denen ich versucht habe, in Formen zu passen, die nicht zu mir gehören. Freiwilligendienst in Bolivien, Auslandssemester in Salvador da Bahia, Master in Siegen. Dazwischen: Kampfsport, Meditation – und die langsame Erkenntnis, wer ich wirklich bin.
Heute lebe ich passend zu meinem Gehirn, das Neues liebt: nomadisch, neugierig, online coachend. Mein IKIGAI (jap.: der eigene Lebenssinn – das, wofür es sich lohnt aufzustehen) liegt darin, anderen zu helfen – mit echter Empathie, ohne Schubladen, aus gelebter Erfahrung.
Nicht geradlinig – aber mit Biss.
Zum ersten Mal woanders wahrgenommen – und das hat meinem Selbstbewusstsein gut getan. Ein Jahr, das mein Selbstbild für immer verändert hat.
BA Regionalstudien Lateinamerika (Köln), Auslandssemester in Salvador da Bahia, MA Plurale Ökonomik (Siegen).
Und die wachsende Erkenntnis: das ist nicht mein eigentlicher Weg.
Breathwork, Körperwahrnehmung, Nervous-System-Regulation – und ADHS-Coaching als mein IKIGAI (jap.: der eigene Lebenssinn – das, wofür es sich lohnt aufzustehen).
Ein Leben, das endlich zu meinem Gehirn passt.
Coaching bedeutet für mich: ich unterstütze dich dabei, die Ziele zu erreichen, die du dir setzt.
Echte Veränderung kommt von innen. Als Coach halte ich die Struktur im Blick, begleite dich dabei, deine eigenen Antworten zu finden – die nachhaltigsten Lösungen sind immer die, die du selbst erkennst und entwickelst. Deshalb greife ich nicht ins Steuer. Ich bin der Co-Pilot auf einer langen Reise, der zuhört, den Weg im Blick behält und dich daran erinnert, warum du losgefahren bist.
Veränderung ist das Schwierigste, was ein Mensch tun kann. Wir sind Gewohnheitstiere, unser Gehirn liebt die Komfortzone. Und doch: Veränderung beginnt genau an dieser Grenze. Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Neurologisch gesprochen stärkt das Gehirn synaptische Verbindungen genau dann, wenn wir Handlungen und Verhaltensweisen wiederholen. Man muss die Macht der Gewohnheit immer wieder davon überzeugen, dass obwohl sich der neue Weg vielleicht noch unangenehm anfühlt, er bald selbstverständlich wird. Chi va piano, va sano e lontano – wer langsam geht, geht gesund und weit. Gleichmut und Ausdauer sind dabei keine Schwäche, sondern die eigentliche Kraft hinter nachhaltiger Veränderung.
Viele kennen diese innere Stimme, die zweifelt, kritisiert, manchmal regelrecht sabotiert. Gerade mit ADHS ist sie oft besonders laut. Oft sind das keine eigenen Gedanken – sondern Narrative, die andere über uns geschrieben haben. Im Coaching lernen wir, diese Stimme zu externalisieren: sie aus uns herauszuholen, sie zu betrachten und zu hinterfragen. Welche Überzeugungen stecken dahinter? Sind sie wahr – oder nur vertraut? Denn eine Stimme, die wir sehen können, hat weniger Macht über uns.
Dabei schauen wir bewusst auf das, was bereits funktioniert – auf Ressourcen, Strategien und Momente, in denen du trotz allem weitergemacht hast. Und auf die Stärken, die oft direkt mit ADHS zusammenhängen: Kreativität, Empathie, Begeisterungsfähigkeit, Hyperfokus und Resilienz. Dabei bringt jeder Mensch mit ADHS seine eigene, individuelle Kombination aus Stärken und Herausforderungen mit – kein ADHS ist wie das andere. Nicht weil wir Schwieriges ausblenden, sondern weil Stärken der bessere Ausgangspunkt für Veränderung sind.
Das Gefühl, etwas aus eigener Kraft zu bewegen, ist eines der befriedigendsten Erlebnisse überhaupt. Im Coaching machen wir uns dieser Momente bewusst – und genau das stärkt die Selbstwirksamkeit weiter. Eine empirisch belegte selbsterfüllende Prophezeiung: wer erlebt, dass er oder sie Veränderung bewirken kann, stärkt damit die Fähigkeit, langfristig Veränderungen zu gestalten. Und so wird das Schwierigste, was ein Mensch tun kann, mit der Zeit leichter.
Pranam Yoga Joseph, 2026. Breathwork, Körperwahrnehmung und Nervous-System-Regulation sind feste Bausteine meiner Coaching-Arbeit – gerade bei ADHS macht es einen großen Unterschied, wenn man lernt, seinen Körper als Ressource zu nutzen statt als Hindernis.
Dazu: Professional Scrum Master (Scrum.org), ADHS Coach Certification (Efficient Coach), Mitglied der ADHD Coaches Organization (ACO).
Coaching sollte nicht vom Geldbeutel abhängen. Deshalb richte ich meine Preise nach deinem Nettoeinkommen – wer mehr verdient, zahlt mehr, damit ich auch Menschen mit weniger Mitteln begleiten kann. Niemand muss sein Gehalt nachweisen. Ich vertraue dir.
| Nettoeinkommen / Monat | Einzelstunde | Monatspaket (min. 4h) |
|---|---|---|
| Kein / geringes Einkommen z.B. in Ausbildung, arbeitslos |
Pro Bono nach Verfügbarkeit |
Pro Bono |
| bis 1.500 € | 35 € | 120 € |
| 1.500 – 2.500 € | 50 € | 170 € |
| 2.500 – 4.000 € | 75 € | 250 € |
| 4.000 – 6.000 € | 110 € | 360 € |
| über 6.000 € (Obergrenze) | 160 € | 520 € |
Wir starten mit einem kurzen, kostenlosen Erstgespräch – ganz unverbindlich. Wir schauen gemeinsam, was dich beschäftigt, wie ich arbeite und ob wir zueinander passen. Kein Druck, keine Verpflichtung. Nach dem Gespräch hast du Zeit zum Nachdenken und entscheidest selbst ob du weitermachen möchtest. Wenn ja, vereinbaren wir unsere erste richtige Coaching-Session.
Du hast Fragen oder möchtest einfach mal unverbindlich reden? Schreib mir – ich lese und antworte persönlich.
Hinterlasse deinen Namen und deine Nummer – ich melde mich.